Der Ausbau der Grassmayrkreuzung sorgt in Innsbruck für erhitzte Gemüter

In der nächsten Gemeinderatssitzung soll das endgültige Projekt beschlossen werden.
Bei einem Neubauprojekt dieser Größenordnung sollte es als zwingend angesehen werden, dass keinerlei neue Barrieren für mobilitätseingeschränkte Menschen geschaffen werden. Bei genauerer Betrachtung des geplanten Projektes wird klar, dass dies nicht der Fall ist: Eine Rampe von insgesamt 100 m Länge ohne Zwischenpodest stellt eine erhebliche Verschlechterung der derzeitigen Situation dar.

Beim Vorgängerprojekt, der Unterführung beim Kreisverkehr Südring/Olympiastadion, wurde eine vergleichbare Barriere errichtet. Die langen Rampen haben einerseits kein Zwischenpodest und weisen andererseits eine derart hohe Steigung auf, dass es mobilitätseingeschränkten Personen nicht möglich ist, den Südring auf dem für Fußgänger vorgesehenem Weg zu unterqueren.

Der Film von Heinz Fechner und Sabine Penz "Rasender Stillstand - Der Innsbrucker Südring" ist unter diesem Titel sowohl auf Youtube als auch auf www.igsuedring.at zu sehen.

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Rasender Stillstand - Der Innsbrucker Südring

von SLI

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